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Frühschoppen

 

05.11.2017


Gemeindesaal Fontanella

Vollproben

 

Tag   Datum   Zeit  

Fr.

  13.10.   20:00

 

Fr.   20.10.   20:00  
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Chronik

Gründer der Trachtenkapelle Fontanella 1934

Josef Schäfer, Rupert Greber, Alfred Hartmann, Armin Bickel, Gebhard Martin sen., Primin Martin, Engelbert Beck, Gebhard Kaufmann, Vinzenz Konzett, Thobias Burtscher, Otto Konzett, Johann Fakine, Alfred Hartmann, Hermann Kleinhans sen., Alban Bickel

 

 Die ersten Vereinsjahre waren geprägt von Schwierigkeiten wie Armut, große Krisen, natürliche Gegebenheiten usw. - trotzdem - die Freude an der Musik und Geselligkeit überstand alle Höhen und Tiefen.

 

1934 gelang dem Hauptinitiator Schäfer Josef mit 14 musikbegeisterten Freunden die Gründung einer Blasmusik.

Doch bereits 1938 wurde der hoffnungsvollen Entwicklung mit den ersten Wehrdienstverpflichtungen jäh Einhalt geboten.

Der zweite Weltkrieg hinterließ tiefe Wunden. Manche der Gründer waren vermisst, andere gefallen oder weggezogen um einen Beruf zu erlernen. Und wieder war es Josef Schäfer der 1945 eine Schar junger Burschen versammelte und das Einmaleins der Blasmusik erlernte.

 

Also Josef Schäfer 1946 mit den Amtsgeschäften des Bürgermeisters betraut wurde, übernahm Franz Anton aus Damüls für zwei Jahre aushilfsweise die Kapellmeisterfunktion.

 

Damian Konzett übernahm 1949 das Amt des Kapellmeisters. Und wieder tauchten Schwierigkeiten auf. Die Proben wurden nur selten besucht und es gab private Reibereien. So stand der Musikverein im Herbst 1952 wieder vor der Auflösung.

Lediglich acht Musikanten blieben beim Verein, als Damian die Mitglieder aufforderte, den Verein zu verlassen, wer nicht gewillt sei, dem Verein im Bereich der Möglichkeiten zu dienen.

 

Durch intensive Aufbauarbeit, die Trachtenbeschafftung 1956, vermehrte Festbesuche,der erste Auslandsbesuch nach Nendingen 1958 und die Anschaffung der Fahne sowie dem Gründungsfest 1959, gelang des Damian Konzett den Verein voran zu bringen.

 

1965 übernahm dann Gernot Steffko für zwei Jahre und Linus burtscher für zwei weitere Jahre die musikalische Leitung. Unter Linus Burtscher gelang sogar die erste Rundfunkaufnahme.

Wiederaufbau 1972

nach dem Abgang von Linus Burtscehr durchlebte der Verein eine "schöpferische Pause" worauf Roman Konzett einen Neubeginn einleitete.

 

Mit einer Haussammlung wurde die finanzielle Grundlage geschaffen, die Gemeinde gab ihren Segen. Lothar Schwarzmann aus Raggal unterrichtete 13  Jungmusikanten, während Franz Nachbaur sich in Egg auf die musikalische Leitung vorbereitete.

 

Nach den jährlich wiederkehrenden Ausrückungen darf aus den 70er Jahren das 300jährige Pfarreijubiläum, die Neuanschaffung der Trachten 19795, die Rundfunkaufnahme 1976, die Fahrt nach Pforzheim sowie der Besuch des damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger 1978 in Fontanella erwähnt werden.



Die frühen 80er Jahre

 

Damals waren die Frühschoppenkonzerte im Sommer über Jahre hinweg sehr beliebt und wurden gut besucht. Besondere Ereignisse waren die Primiz von Paul Burtscher 1980, der Besuch der Musikkapelle Neudingen mit Gegenbesuch 1982 und schließlich die Aufnahme sieben Jungbläser 1983.

 

Das Hauptereignis schlechthin war zweifelsohne das Jubiläumsfest um 50jährigen Bestehen unseres Vereines im Jahre 1984. Das glanzvolle Ereignis, bei dem die gesamte Bevölkerung, die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die produktiven Sitzungen des Festkomitees dazu halfen, dass das Fest in die Vereinsgeschichte einging.

Große Ereignisse über zwei Jahrzehnte (1985 - 2004)

 

Auch diese Jahre waren von Höhen und Tiefen geprägt. Von einem auf und ab bei den Mitgliederzahlen und zahlreiche Veränderungen im Vorstand, bekam der Verein mit Manfred Domig im Jahre 1989 einen neuen Kapellmeister. Trotz deutlicher Unterbesetzung versuchte er das Beste daraus zu machen.

 

1993 kam dann wieder ein Aufschwung. Mit der Aufnahme der Gebrüder Dünser aus Sonntag, wurde erstmals ein Mitgliederstand von 30 aktiven Musikanten erreicht.

 

1994 wurde das 60jährige Bestehen unseres Vereines im Rahmen eines großen Festes auf dem Faschinapass gefeiert. Außerdem übernahm Gerold Konzett die Funktion als Kapellmeister für 2 Jahre.

 

1995 zählte man schon 14 Ausrückungen. Darunter das gelungene Osterkonzert und das Gemeinschaftskonzert in Raggal sowie die Hochzeit von Sabine und Gernot Felber. Eine schöne Erinnerung wurde auch der Ausflug nach Venedig.

 

1996 wurde die neue Vereinstracht - die Walsertracht - vorgestellt. Außerdem konnte man die Trachtenkapelle Fontanella das erste Mal auf CD hören. Mit Kurt Lins engagierte man einen neuen Kapellmeister mit dem wir noch viele Erfolge feiern werden.

 

1997/1998 verließen langjährige Vereinsmitglieder Rudolf Domig, Roman Konzett und Damian Martin den Verein. Drei Jungmusikanten wurden zugleich aufgenommen. Zahlreichen Ausrückungen, Vollproben und Teilproben kostete viel Zeit und nahm an einem Kritikspiel in Bludenz teil.

 

1999 wurde die erhaltete Kritik von 1998 zu Herzen genommen und man nahm bei den Landeswertungsspielen in Feldkirch teil. Mit ausgezeichnetem Erfolg beurteilte die Jury das Selbstwahlstück " Eine kleine ungarische Rhapsodie" und den "Gambrinus Marsch". Das 65jährige Jubiläum wurde im Rahmen des Dörflifestes gefeiert.

 

2000 wurde zum erstem Mal wurde zum ersten Mal ein interner Abend veranstaltet. Es sollte nun zur Tradition werden, dass die Mitglieder mit Begleitpersonen sowie die Ehrenmitglieder jedes Jahr einen gemütlichen Abend verbringen.  Das finanziell gute Fest im Vorjahr ermöglichte unserem Verein einen Ausflug in die Toskana

 

2001 lag der Altersdurchschnitt unseres Vereines nur noch bei 24 Jahren. Durch die Aufnahme von neun Jungmusikanten war ein Erhalt der Trachtenkapelle auf jeden Fall gesichert. Kurt Lins verabschiedete sich nach fünf Jahren als Kapellmeister und übergab den Taktstock wieder an seinen Vorgänger Gerold Konzett.

 

2002/2003 verliefen relativ "normal". Das zur Tradition gewordene
Osterkonzert und somit der Höhepunkt des Vereinsjahres war von Einheimischen
und Gästen gut besucht und man konnte ein hörenswertes Reportoire darbieten.
2002 wurde eine Anschaffungen im Instrumentenbereich gemacht. So hörte man bei
Konzert 2003 zum ersten Mal ein Piccolo und ein Glockenspiel.

 

2004 war wieder ein Jubiläumsjahr. Wir feierten unser 70jähriges Bestehen
mit einem rauschenden Fest auf dem Faschinapass. Mit unglaublichem Einsatz
aller Vereinsmitglieder bereiteten wir auf das große Fest vor. Zu unserem Glück
sind wir alle handwerklich begabt und so wurden „Meisterstückle“ unserer
„Schriener“ in der Weinlaube und im Cafe vollbracht. Nach wochenlanger und intensiven
Vorbereitungen, bei dem unsere Mitglieder neben den üblichen Ausrückungen und
Proben beinahe jeden Abend beim planen, malen, schreiben und was es sonst noch
alles zu tun gab, verbrachten, eröffneten wir das Fest mit einem Sternmarsch
aus befreundeten und benachbarten Musikvereinen.

Ein Höhepunkt war sicher der Auftritt der berühmten Gruppe "Vlado
Kumpan" bei dem das Zelt zum Bersten voll war. Der Samstag war dann ganz
dem Musikantendorf Fontanella gewidmet. Wir konnten etwa mit einem Revival des
Blasenka Trio’s oder dem Auftritt ehemaliger Musikanten bei den vielen Gästen
punkten. Der Sonntag wurde mit einem traditionellen Umzug abgerundet.

Ohne die Hilfe der Einheimischen und Verwandeten wäre dieses Fest nie
möglich gewesen! Vergelt’s Gott!  

Das neue Jahrtausend

 

2005 wurde zum ersten Mal ein Probewochenende für das Osterkonzert gemacht.
Am Tag der Blasmusik (01.05.) marschierten wir bei den ersten Sonnenstrahlen
vom Oberkirchberg ins Buchholz. Außerdem nahm man erfolgreich am
Marschmusikwettbewerb im Silbertal in der Stufe B teil. Mit 64,5 von 70 Punkten
erreichten wir einen „sehr guten“ Erfolg. Wir nahmen am Musikfest in Lech
teil. Mit einem kleinen Teil des erwirtschafteten Geldes aus dem Fest des Vorjahres organisierten wir einen Ausflug nach Salzburg – Bad Ischl

 

Beim Osterkonzert 2006 durften wir Rudolf Domig zur 50jährigen
Vereinszugehörigkeit gratulieren. Heuer organisierten wir zudem das Dörflifest
im August. Erstmals umrahmten wir mit der „Schwäbischen Bläsermesse“ die
Vorabend- und Sonntagsmesse zum Christkönigsfest.

 

2007 startete wie üblich mit dem bereits legendär gewordenen Musigball im
Fasching. Beim Osterkonzert verabschiedeten wir die Gebrüder Dünser aus unserem
Verein. Außerdem war es das Jahr der Kapellmeistersuche, nachdem Manfred Domig
sein Amt spätestens nach dem Sommer nieder legen wollte. JHV fand im Gasthaus
Lari-Fari in Faschina statt.

 

2008 nahmen wir an den Musikfestern in Laterns und Stalehr teil. Auch durften wir die Hochzeit unseres Obmannes Martin mit Bianca musikalisch verschönern. Zudem fand im November das Gemeinschaftskonzert in Raggal statt. Wir gaben unsere Bestes und kamen damit sehr gut bei unserem zukünftigen Kapellmeister Roman Müller an.

 

2009 hatten wir drei Gründe ein Fest zu feiern. Das 75jährige Bestehen unseres Vereines, 50 Jahre Vereinsfahne und das Paukenfest (für die Anschaffung eigener Kesselpauken) wurde im Rahmen des Dörflifestes gefeiert. Viel Freude und Schweiß legten wir in den Ausbau des "alten Poststübles" zu einer gemütlichen Weinlaube. Weiters hatten wir am Samstag den ORF mit seiner Dorfsommertour zu Gast, unser Fest wurde also LIVE bei Vorarlberg heute gezeigt. Ein Highlight ist eine unserer jüngsten Vereinsmitglieder. Simone Domig absolvierte das GOLDENE JMLA mit Erfolg. Wir sind stolz auf sie. Beim Osterkonzert übergab Manfred Domig den Taktstock an unseren neuen Kapellmeister Roman Müller aus Thüringerberg. Im Herbst durften wir dann die Hochzeit von Manfred & Maria musikalisch verschönern.

 

2010 war mit zahlreichen Höhepunkten gespickt. Darunter die Premiere "Atem des Himmels" bei der alle Walser Musikvereine auf die Festspielbühen eingeladen wurden. Das Arlberger Musikfest in Wald und das Schützenfest in Laterns. Der Gutschein für guten Probebesuch wurde heuer im Strike Center in Lauterach beim Bowlen eingelöst. Beim Osterkonzert wurde der "Lari-Fari" Marsch arrangiert von Franz Watz URaufgeführt. Gesponsert wurde er von unserem Ehrenobmann Rudolf Domig. Der Musikverein Harmonie Sonntag organisierte das Bezirksmusikfest. Wir nahmen am Freitag bei der Eröffnung teil. Am Samstag zeigten wir unser Können beim Marschmusikwettbewerb. Wir traten in der Stufe D an und verpassten nur knapp mit 0,11 Punkten den Gruppensieg vor dem MV Fraßenecho Raggal in dieser Stufe. Trotzdem waren wir stolz auf unsere Leistung unter unserem Stabführer Manfred Domig und mit dem auswendig gelernten Marsch "Crans Montana".

Traditionell wird alle fünf Jahre ein größerer Ausflug geplant. Heuer verschlug es uns also ins schöne Südtirol nach Meran. Erstmals wurde ein Frühschoppen mit Kinderbetreuung im Herbst organisiert. Er wurde von der Bevölkerung super angenommen und sollte fortan zur Tradition werden.

 

2011 wurde aus gesundheitlichen Gründen unseres Kapellmeisters Roman das Osterkonzert auf ein Konzert im Mai verschoben. Wir nahmen am Musikfest in Übersaxen, beim Musikfest in Schlins und beim Bezirksmusikfest in Schoppernau teil.

Außerdem durften wir die Hochzeit unserer langjährigen Schriftführerin Bernadette mit ihrem Martin verschönern. Auch wurde seit langem wieder einmal ein Ausflug mit unseren Jungmusikanten organsiert. Es ging ins Schwimmbad Schruns. Wir hatten sehr viel Spaß.

 

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